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Osterladekop

3km abseits von Jork gelegen

....und 7km von Buxtehude entfernt.

Von daher ist es keine so schlechte Lage.

 

Schon als wir noch in Westerjork zur Miete wohnten, sind wir gerne nach Ladekop spazieren gegangen.

 

Wir haben in einer so genauten "Lücke" gebaut. Dort wuchsen früher Kirschbäume. Deren Besitzer "Opa Frank" wohnte in der kleinen Reetdachkate vor unserem Grundtück. Von ihm wissen wir, dass er das Fleet gründlich sauber hielt.

 

 

 

 

 

Osterladekop ist ein so genanntes "Marschhufendorf". Darunter versteht man eine größtenteils zweizeilige Reihensiedlung, die langgestreckt und gradlinig parallel zu den Wettern verläuft. (Eine Wetter bezeichnet ein in Marschgebieten angelegter Kanal oder großer Graben als Teil eines Entwässerungssystems).

 

Eine Hufe ist ein altes deutsches Flächenmaß, das in unterschiedlichen Gegenden unterschiedliche Größe aufweist (meist zwischen 30 bis 80 Morgen; also 7,5 bis 20 ha).

 

Verbreitet waren die flämische Hufe mit rd. 16,8 ha, die fränkische Hufe mit rd. 24 ha und die Hagenhufe mit rd. 20 ha.

 

Man ging, je nach Bodengüte davon aus, daß eine Hufe Land eine Bauersfamilie ernähren konnte und in der Regel konnte man daran sehen, wie wohlhabend eine Familie war. Die Hufen waren meist lange Streifen Ackerlandes, die an der Dorfstraße - dort stand auch das Gehöft - begannen und sich dann bei 200 Meter Breite 500 Meter lang erstreckten.

 

Und das ist die Wettern:

 

 

Aktualisierung: 2008/12/21 / Redakteur: Laure Spilker-Four
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