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Es fing im Sommer 2005 auf diesem grünen See an

 

 

 

 

Unser Freund Marcel, der damals noch Vorsitzender des CNEV (Wassesportverein Esparron de Verdon) war, fragte uns:

"Was möchtet ihr gerne ausprobieren: Segeln, rudern??"

 

 

 

 

 

Irgendwie entschieden sich Andreas und ich für das Rudern.

Marcel kümmerte sich sehr gut um uns und nahm uns zunächst abwechselnd im Zweier mit.

 

Wir waren beide begeistert, also gab es einen zweiten Versuch, diesmal im Einer.

Ich hatte meine Bedenken, aber Marcel meinte:

"Si si, tu vas voir, tu vas y arriver !"

("Doch doch, kein Problem, das schaffst Du!")

 

Wir schafften es, und probierten weiter, meistens im Einer, wobei Marcel trotzdem den Steuermann spielte, von seinem Ruderboot aus: "Pass auf, jetzt ein bisschen weiter nach links.." und beim Ein- und Aussteigen das Boot festhielt.

 

 

 

 

 

2007 musste ich allein zum Rudern: Andreas hatte sich ein paar Wochen vorher am Bauchnabel operieren lassen und durfte seine Bauchmuskeln  nicht belasten. Ich hatte etwas davon: Ich bekam fast jeden zweiten Tag Einzelunterricht..

 

Marcel  achtete von Anfang an sehr penibel darauf, mir die richtige Technik zu vermitteln. Das eine Mal, als er nicht mehr aufhörte, mich zu  korrigieren: "So, jetzt pass auf Deine Hände auf. Jetzt versuch aber, weiter nach vorne zu gehen. Und dann noch eine Sache...."

konnte ich mir das nicht verkneifen:

"Eh, lass mich auch mal rudern!!

 

Meine letzte Ruderstunde in diesem Jahr war ein ganz besonderes Erlebnis.

 

Als ich, wie immer gegen 09:00 Uhr am Anleger kam, sagte mir Marcel:

"Hör mal zu! Ich möchte, dass Du diesmal ohne mich ruderst, damit Du siehst, dass Du es auch alleine schaffst". Ich musste erstmal schlucken, zumal das Rudern im Einer doch eine ziemlich wackelige Angelegenheit ist. Und da ich nicht der beste Schwimmer bin, habe ich schon ein bisschen Angst davor, was im Falle eines Falles passieren könnte.

 

Marcel hatte mir aber eine Ruderkollegin organisiert, die sich ein bisschen um mich kümmern sollte. Sie tat es auch netterweise im entscheidenden Moment, als ich mich etwas zu nahe an die Felsen wagte. Sie führte mich bis ziemlich weit in die Schlucht, aus der der See auf einer Seite entfliesst.

Dort herrschte eine wunderschöne Stille und Atmosphäre. Wir waren völlig allein bis auf die Seeadler, die über unseren Köpfen kreisten.

 

Das war für mich der entscheidende Augenblick: "Ich will irgendwann wieder hierher und ich möchte auch zuhause weiter rudern..""

Ich tat es dann auch, allerdings unter ganz anderen Bedingungen..."

 

 

 

 

 

Fortsetzung folgt im nächsten Jahr.....

 

Ein bisschen spannend soll es auch mal sein...

 
Aktualisierung: 2008/12/21 / Redakteur: Laure Spilker-Four
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